Auf der Spur des Champagne Dom Pérignon: Das Weinbaugebiet und die Geschichte

Es gibt keinen Champagner, dem ein ähnlicher Ruf vorauseilt: Der Champagne Dom Pérignon ist der unangefochtene Star am „Champagner-Firmament“. Doch woher stammt die Berühmtheit und was macht ihn so besonders und hebt ihn so von der Masse ab? Diesen und weiteren Fragen stellen wir uns heute in unserem Artikel und natürlich wollen wir auch die Region, aus der der Champagner kommt „bereisen“ um die außergewöhnliche Geschichte rund um den Dom Perignon besser zu verstehen.

Die Geschichte des Champagne Dom Pérignon

Bereits die Römer nutzen die Natur rund um das Gebiet der heutigen Champagne um ihren Wein anzubauen, den sie in rauen Mengen tranken. Doch mit dem Schaumwein, der erst Ende des 17. Jahrhunderts durch eine zufällige Entdeckung entstand, hatte der Wein der Römer natürlich nichts gemein.

Sind die Trauben geerntet und fängt der frische Wein langsam an zu gären, dann bildet sich bei diesem Prozess Kohlensäure und so entsteht das, damals noch unbeliebte, Nebenprodukt- der Schaumwein. Doch die Nebenrolle des Schaumweines sollte sich mit der Einstellung des Mönches Dom Perignon in der Abtei Hautvillers schlagartig ändern: Dom Perignon und die anderen Mönche im Kloster versuchten stets das Herstellungsverfahren zu verbessern, da der Handel mit Wein zu der Haupteinnahmequelle des Klosters zählte. Und so probierten sie aus und schließlich gelang es ihnen die Qualität des Weines durch den Verschnitt mehrerer unterschiedlicher Traubensorten zu verbessern und sich von anderen abzusetzen. Doch das war erst der erste Schritt zum jetzt so berühmten Champagne Dom Pérignon. Es sollten noch viele weitere folgen. Bis wir endlich die Flasche in den Händen halten konnten, wurde die Abtei vor etwas 200 Jahren von Moët& Chandon aufgekauft und somit konnte man die Anbaugebiete des Klosters nutzen, um eigenen Wein zu ernten. Der Markenname wurde 1930 zum Eigentum der Firma. Es dauerte dann noch weitere sechs Jahre, bis 1936 der erste Dom Pérignon in den Handel kam.

Eine Reise in das Anbaugebiet des Champagne Dom Pérignon

Wer sich wirklich für die Geschichte und das Herstellungsverfahren des berühmten Champagners interessiert, dem können wir nur raten eine Wein-Studien-Reise zu buchen. Hier bekommen alle Interessenten eine tolle Reise quer durch die Anbaugebiete geboten und neben anderen herrschaftlichen Häusern die an der „Avenue de Champagne“ stehen, liegt auch das berühmte kleine Dorf Hautvilliers auf der Reiseroute durch die Anbaugebiete.

Hier hat der Champagne Dom Pérignon seinen Ursprung und der Grabstein des Kellermeisters Dom Perignon erinnert noch heute an dessen Entdecker und Namensgeber. Die Kirche des ehemaligen Klosters ist leider nicht täglich für Besucher offen, sondern öffnet die Türen nur ein paarmal im Jahr.

Fazit

Wer sich für die Geschichte und die Herstellung von Champagner interessiert, der sollte auf jeden Fall eine Reise in die Champagne in Betracht ziehen. Neben einer beeindruckenden Landschaft kann man sein Wissen um den berühmten Champagne Dom Pérignon vertiefen und kann sich das Kloster, wo der Champagner seinen Ursprung hat besichtigen. Bucht man für seine Reise eine Studien-Reise, dann stehen noch viele weiter Stationen auf dem Programm rund um die Themen Champagner, Rebsorten und Anbaugebiete. Zum Abschluss einer jeden Reise sollte man auf jeden Fall die hervorragende französische Küche bei einem Glas Champagne Dom Pérignon genießen.