Die wichtigsten Fragen zum Ägypten Visum

Ägypten begeistert mit traumhaften Stränden, historischen Bauwerken und einer einzigartigen Kultur. Das Land der Pharaonen steckt voller Kontraste. Vom ausgedehnten Badeurlaub im all-inklusive Resort bis hin zu Abenteuerreisen durch Wüsten, Tempel und den längsten Fluss der Welt – in Ägypten kommt jeder auf seine Kosten. Doch wer in diesem Land Urlaub machen möchte, benötigt zunächst eine Aufenthaltsgenehmigung. Dieser Ratgeber klärt die wichtigsten Fragen rund um das Ägypten Visum.

Wer braucht ein Visum für Ägypten?

Jeder, der nach Ägypten reist, benötigt ein Visum. Dies gilt sowohl für Touristen, als auch für Geschäftsreisende. Eine Ausnahme gilt nur bei kurzzeitigen Aufenthalten von 24 Stunden im Transitraum der Flughäfen oder der Seehäfen. Wer jedoch durch Ägypten durchreist, um in ein anderes Land zu gelangen, muss auch ein Visum beantragen.

Wo kann ein Visum für Ägypten beantragt werden?

Es gibt zwei Möglichkeiten, ein Visum zu beantragen. Grundsätzlich ist es möglich, die Erlaubnis erst am Flughafen oder bei einer Kreuzfahrt am Seehafen zu erhalten. Wer sich allerdings nicht erst bei der Ankunft um ein Visum kümmern möchte, sondern entspannt in den Urlaub reisen will, kann die Genehmigung im Voraus über das Internet beantragen.

  • Visum um Voraus

Ein ägyptisches Touristenvisum im Voraus zu beantragen, spart nicht nur Stress bei der Ankunft, sondern auch Zeit. Denn wer bereits über eine Genehmigung verfügt, muss nicht erst zur Immigration gehen. Das sogenannte e-Touristenvisum kann einfach und unkompliziert über das Internet beantragt werden. Die Berater der spezialisierten Agenturen helfen Touristen dabei, ihren Antrag auszufüllen, um ein Visum zu erhalten. Der ausgefüllte Antrag wird direkt an die ägyptische Regierung weitergeleitet.

  • Visum am Flughafen

Wer sich nicht im Voraus um ein Touristenvisum kümmern möchte, kann dies auch erst vor Ort tun. Nach der Landung oder am Seehafen begeben sich die Reisenden ohne Genehmigung zur Immigration. Das Visum muss meist bar bezahlt werden und wird von einem Grenzbeamten direkt in den Reisepass geklebt.

Wo wird ein Langzeitvisum beantragt?

Wer länger als 28 Tage in Ägypten bleiben möchte oder das Land mehrmals im Jahr besucht, benötigt ein Langzeitvisum. Dieses wird bei der ägyptischen Botschaft in Berlin oder dem ägyptischen Konsulat in Hamburg oder Frankfurt beantragt.

Was ist notwendig, um ein Visum zu erhalten?

Jeder, der ein ägyptisches Touristen- oder Langzeitvisum beantragen möchte, benötigt einen gültigen Reisepass. Dieser muss bei der Einreise mitgeführt werden, auch wenn die Genehmigung online erteilt wurde. Zusätzlich wird eine Einreiseerklärung (kurz A.R.E.) gefordert. Die Einreisekarte wird während des Fluges ausgeteilt und muss ausgefüllt werden. Sie dient der Registrierung der einreisenden Passagiere. Weitere Informationen zur Einreise nach Ägypten sind beim Auswertigen Amt zu finden.

Unterschiedliche Gesetzeslage in verschiedenen Ländern beachten

Andere Länder, andere Sitten heißt es so schön und dies trifft in vielfältiger Hinsicht zu. Nicht nur kulturelle Bräuche und Gepflogenheiten, auch und gerade die Gesetze unterscheiden sich in den 194 Ländern der Welt zum Teil erheblich voneinander.

Vielfältige Aspekte beachten

Bei einer Reise in ein fernes oder gar fremdes Land gilt es auf vielfältige Aspekte zu achten. Insbesondere die gesetzlichen Bestimmungen sollten genau studiert werden, um Geld-, Gefängnis- oder gar Todesstrafen zu vermeiden. Dabei muss man gar kein Schwerverbrecher sein, um im Ausland straffällig zu werden. Ein aus dem Urlaubsland mitgebrachter Stein, der sich als Kulturgut herausstellt oder ein paar Krümel Gras in der Hosentasche können im schlimmsten Fall ernsthafte Konsequenzen mit sich bringen. Sich zu informieren ist daher bei jeder Reise eines der obersten Gebote.

Vorsicht bei Cannabis

Der Umgang mit Cannabis wird von vielen, vornehmlich jungen Deutschen bzw. europäischen Reisenden im Urlaub häufig unterschätzt. Während hierzulande etwaige Vergehen, solange sie in kleinem Rahmen stattfinden zwar verfolgt aber selten geahndet werden, sieht es in anderen Ländern schon ganz anders aus. Zurzeit lassen sich insbesondere zwei Entwicklungen beobachten. Zum einen legalisieren zunehmend mehr Bundesstaaten in den USA Cannabis, zum anderen werden spezielle Wirkstoffe der Pflanze auch in Europa zunehmend populärer, da gesetzlich nicht verboten. Sogenannte CBD-Präparate dürfen auch in Deutschland legal in den Handel gebracht werden, da in ihnen kein psychoaktives THC enthalten ist. Während Deutschland in Bezug auf Cannabis ein sehr restriktives Land ist, gehen andere Länder wesentlich lockerer mit dem Besitz und dem Handel von Cannabisprodukten um. Zwar gilt Cannabis hierzulande als sogenannte „weiche Droge“, dennoch können Verstöße gegen geltendes Recht unter Umständen Strafen mit sich bringen.

Es gibt allerdings auch Länder, in denen wesentlich höhere Strafen — bis hin zur Todesstrafe verhängt werden, wenn Drogendelikte im Zusammenhang mit Cannabis festgestellt werden. Insbesondere die chinesische Regierung lässt kaum Gnade walten, zwischen ausländischen „Straftätern“ und einheimischen wird zudem kein Unterschied gemacht. Insbesondere bei Reisen in folgende Länder sollte man sich hüten, auch nur kleinste Cannabis-Rückstände mit ins Land zu bringen:

  • China
  • Indonesien
  • Iran
  • Katar
  • Malaysia
  • Saudi-Arabien
  • Singapur
  • Thailand
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • Vietnam

Droge, Rauschmittel oder Medizin?

Die Einstufung von Cannabis als Droge, Rauschmittel oder Medizin ist in allen Ländern unterschiedlich. Allgemein lässt sich allerdings weltweit ein Trend erkennen, dass viele Länder ihre Regeln in Bezug auf die Cannabis-Gesetzgebung überdenken. Zunehmend mehr Länder legalisieren Cannabis heute nicht nur für medizinische Zwecke. Dazu zählen vornehmlich der amerikanische Kontinent, Europa und Australien.

Immer aktuell informieren

Insbesondere dann, wenn man als Tourist in Länder reist, welche eine kritische Gesetzeslage aufweisen, wie es etwa in Thailand der Fall ist, gilt es besondere Vorsicht walten zu lassen. Da sich Gesetze und gesetzliche Bestimmungen auch immer wieder ändern können, sollte man sich unbedingt aktuelle Informationen einholen. Auch, wenn man an sich nichts mit Cannabis zu tun hat, gerade in den genannten Ländern, welche Cannabis-Delikte streng bestrafen wird Touristen nicht selten auf Partys, am Strand oder auf Märkten Cannabis offeriert.

Mit dem Mietwagen Mallorca erkunden: 4 Tipps für einen entspannten Urlaub

Die meisten Mallorca-Urlauber reisen mit dem Flieger an. Mit nichts mehr als den Koffern landen sie am Flughafen, und müssen erst einmal ins Stadtzentrum oder zu ihrer Unterkunft gelangen. Dabei ist der Mietwagen für viele Reisende die erste Wahl. Denn sie können sich nicht nur komfortabel und flexibel fortbewegen, sie haben auch die Möglichkeit, entlegene Orte und Strände zu besuchen. In diesem Artikel verraten wir Ihnen, was Sie bei einem Mietwagen auf Mallorca beachten sollten.

1. Konditionen des Anbieters prüfen

Wer die Anbieter für Mietfahrzeuge auf Mallorca vergleicht, wird schnell feststellen, dass es große Preisunterschiede gibt. Diese lassen sich meist nicht nur auf Fahrzeugklasse, sondern auch die Inklusivleistungen zurückführen. Denn eine Vollkaskoabsicherung ohne Selbstbehalt ist selbstverständlich teurer, als wenn die Mieter im Schadensfall 1.000 Euro selbst bezahlen müssen.

Wer entspannt ein Auto auf Mallorca mieten möchte, sollte immer ein Angebot ohne Selbstbeteiligung wählen. Auch empfiehlt es sich, den Tarif auf mögliche Ausschlüsse oder zusätzliche Gebühren zu prüfen. Beispielsweise verlangen viele Vermieter einen Aufpreis für Jungfahrer. Ratsam sind Mietwagenanbieter wie ROIG, die mit transparenten Preisen werben und bei denen keine Zusatzkosten bei der Abholung anfallen.

2. Das richtige Fahrzeug wählen

Auf Mallorca benötigen Sie nicht zwangsweise einen Jeep oder einen großen SUV. Allerdings sollte das Fahrzeug dennoch nicht zu klein gewählt werden. Denn auch wenn ein Kompaktwagen mit der Rückbank genügend Platz für den Familienurlaub bietet, muss der Kofferraum ausreichend groß sein, um alle Koffer zu transportieren. Wer also den Mietwagen nicht nur für Ausflüge bucht, muss das Gepäck bei der Buchung berücksichtigen und bei Bedarf ein größeres Fahrzeug mieten.

3. Handy als Navigationsgerät nutzen

Viele Verleihfirmen bieten die Möglichkeit, ein Navigationsgerät zu buchen. Die Kosten variieren je nach Anbieter und können zwischen 50 und 150 Euro betragen, je nach Nutzungsdauer. Da Mallorca zur Europäischen Union gehört, fallen im Regenfall bei der Nutzung des Internets keine Roaming-Gebühren an. Auch können Karten auf das Handy geladen und offline verwendet werden. Daher ist das Smartphone als GPS deutlich preiswerter als das Mieten eines Navigationsgeräts.

Es kann jedoch abhängig vom Anbieter Ausnahmen bezügliche der Roaming-Gebühren geben. Worauf es dabei zu achten gilt, erklärt die Verbraucherzentrale.

4. Tankregelung beachten

Bei dem mallorquinischen Mietwagenverleih ROIG gilt die Tankregelung „voll-voll“. Das bedeutet, die Mieter nehmen das Fahrzeug vollgetankt entgegen und bringen es auch mit einem vollen Tank zurück. Sollte das Fahrzeug nicht vollgetankt zurückgegeben werden, müssen sie den fehlenden Kraftstoff bezahlen.

Die Tankregelungen können abhängig vom Verleiher variieren und sollten dringend geprüft werden. Es gibt auch Anbieter, bei denen das Fahrzeug möglichst leer zurückgebracht werden sollte.