ESTA oder Visum für die Geschäftsreise in die USA

Geschäftsreisende, die nur für kurze Zeit für ihre Tätigkeiten in die USA reisen, beantragen oft unnötig ein Visum. Das kostet Zeit und Geld, denn die Beantragung eines Visums ist viel komplizierter und aufwendiger und dauert viel länger als die Beantragung eines ESTA . Während das ESTA innerhalb von 72 Stunden erteilt wird, dauert die Bearbeitung des Visumantrags im Normalfall 3 bis 4 Wochen und kann in Zeiten, in denen sehr viele Visumanträge bearbeitet werden müssen (oft kurz vor und während der Urlaubszeit) auch 1 bis 2 Monate dauern. Auch wenn das Visum einige Vorteile hat,  ist es daher trotzdem empfehlenswert, vor der Antragstellung zu prüfen, ob überhaupt ein Visum erforderlich ist.

Ein ESTA reicht oft aus

Geschäftsreisende mit einem deutschen, österreichischen oder Schweizer Reisepass benötigen grundsätzlich kein Visum. Sowohl Deutschland, als auch Österreich und die Schweiz nehmen am Visa Waiver Programm der Vereinigten Staaten teil. Reisende aus diesen Ländern, die kein Arbeitsverhältnis in den USA eingehen, können mit einem ESTA 90 Tage in den USA bleiben. Sie können an Geschäftstreffen, Netzwerken, Kundenbesuchen und anderen Arten von Treffen und Konferenzen teilnehmen. Viele Geschäftsreisende sind sich dessen jedoch nicht bewusst; man kann mit einem ESTA in den USA arbeiten, sofern kein Beschäftigungsverhältnis mit einem US-amerikanischen Arbeitgeber eingegangen wird.

Wenn der Arbeitgeber beispielsweise einen Auftrag in den USA bekommen hat, kann der Arbeitnehmer mit einem ESTA bis zu 90 Tage bei einem US-amerikanischen Kunden arbeiten, solange er kein Beschäftigungsverhältnis in den USA eingeht. In diesem Fall ist es auch kein Problem, wenn die amerikanische Firma Rechnungen für die gelieferten Leistungen an den deutschen Arbeitgeber bezahlt. In der Praxis kommt das oft vor, wenn beispielsweise ein Produkt, das mit einer Dienstleistung verbunden ist, geliefert wird. Das deutsche Unternehmen verkauft ein Gerät oder eine andere Ware und ein/-e deutsche/-r Mitarbeiter/-in reist mit in die USA, um sicherzustellen, dass alles gut ankommt. Der/die Mitarbeiter/-in kann problemlos mit einem ESTA mitreisen und das Produkt vor Ort installieren und/oder testen.

In manchen Fällen ist ein Visum günstiger oder sogar erforderlich

Wie oben bereits beschrieben, reicht ein ESTA nicht aus, um ein Beschäftigungsverhältnis mit einem Unternehmen in den USA einzugeben; dafür benötigt man ein Arbeitsvisum. Der grosse Vorteil des Visums gegenüber dem ESTA ist, dass man mit dem Visum länger als 90 Tage (für die Geschäftsreise) in den USA bleiben kann, was mit dem ESTA nicht möglich ist.

Es gibt einige weitere Ausnahmen, bei denen das ESTA USA nicht ausreicht. Es ist mit einem ESTA beispielsweise nicht erlaubt, in den USA zu studieren, in ein Unternehmen in den USA zu investieren oder ein Unternehmen in den USA zu gründen. Auch für journalistische Tätigkeiten in den Vereinigten Staaten muss ein Visum beantragt werden. Außerdem gelten einige allgemeine Voraussetzungen für die Einreise mit einem ESTA, das ESTA ist schließlich Sicherheitsmaßnahme. Falls eine der Sicherheitsfragen im ESTA-Formular mit „Nein“ beantwortet werden muss, zum Beispiel, weil man in den Jahren seit 2011 im Iran, Irak in Syrien, im Sudan, im Jemen, in Libyen, in Nordkorea oder in Somalia war, kann man kein ESTA erhalten und muss ein Visum beantragt werden.

So wird der Urlaub mit dem Baby zum vollen Erfolg

Der Frühling steht vor der Tür und die Urlaubszeit beginnt. Immer mehr Eltern nutzen die Elternzeit nach der Geburt für einen ersten Familienurlaub. Alle Beteiligten sind entspannt und der Berufsalltag ist noch nicht wieder in Gang. Zeit also, um in der neuen Kleinfamilie auszuspannen und neue Länder zu entdecken. Auch für die Geschwister ist ein Familienurlaub mit dem Neuankömmling eine tolle Möglichkeit, sich als Familie zu finden. Wer dabei folgende Tipps beherzigt, wird einen großartigen Urlaub erleben!

10 wichtigste Dinge für die Reise in die USA

Die Vereinigten Staaten von Amerika gehören noch immer mit zu den beliebtesten Fernreisezielen der Deutschen. Der Wilde Westen mit all seinen Vorzügen. Das Amerika, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, der Wüstenstraßen und der Route 66. Der Cowboys und Indianer und des Lifestyles und totaler Glitzerwelten und Verrücktheit. Von Las Vegas, bis hin zu Los Angeles, Nevada und Arizona. San Francisco, oder Missouri. Amerika lockt jedes Jahr Tausende in seinen Bann. Hier sind schon einmal die 10 wichtigsten Tipps für die Reise in die Staaten.

Das Visum für die Einreise

Heute benötigt jeder reisende Tourist ein ESTA, ein elektronisches Visum, welches online beantragt werden kann. Man sollte dies aber so früh wie möglich tun und spätestens 72 Stunden vor Abflug. Hilfreiche Infos rund zum Thema ESTA und Visum für die Staaten erfährt man auch hier.

Reisepass

Der Reisepass muss sein, denn ohne diesen gibt es keine Einreise. Er sollte möglichst sechs Monate und mehr gültig sein. Den Personalausweis kann man zur Sicherheit auf jeden Fall mit sich führen. Zum Ausweisen reicht aber der Reisepass.

Mietwagen vor Ort oder hier buchen?

Die Preise gleichen sich in etwa bei der Anmietung eines Wagens. Doch wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bei der Buchung gleich den Mietwagen aussuchen und anmieten. Die Pakete mit den einzeln aufgeführten Konditionen bezüglich der Absicherungen sind unterschiedlich und müssen berücksichtigt werden.

Der internationale Führerschein

Der internationale Führerschein muss hier vor Ort beim Bürgeramt oder Büro beantragt werden. Wichtig: 1. So früh wie möglich gleich als Erstes tun, denn in der Ferienzeit kann das Ganze durchaus einige Wochen andauern, bis der Führerschein da ist. 2. In den USA selbst nur mit dem internationalen Führerschein und dem hiesigen unterwegs sein. Beide Papiere muss man mit sich tragen und vorweisen können. 3. Das Verhalten der dortigen Polizei gegenüber ist etwas anders als hierzulande. Beim Auswärtigen Amt erfährt man die jeweiligen Details.

Impfschutz vorhanden?

Einen Impfass mit der vollständigen Tetanusimmunisierung sollte schon drin sein. Denn man weiß schließlich nie, ob es zu Verletzungen kommen kann.

Camper buchen

Auch hierbei ist es nicht verkehrt den Camper schon vor Abreise hierzulande zu buchen. Aber auch vor Ort lassen sich gute Angebote erhaschen, wenn man das Kleingedruckte gut durchliest und der englischen Sprache sicher ist.

Krankenversicherungen und Rechtsschutz

In beiden Fällen immer auf Nummer sicher gehen können. Kommt es zu einem Krankheitsfall und es muss ein Rücktransport nach Deutschland angefordert werden, dann kann das richtig teuer werden, wenn keine Absicherung durch die Krankenkasse erfolgt. Zusatzversicherung sind nie verkehrt. Das Gleiche gilt beim Rechtsschutz. Auch hier sich ausreichend im Vorfeld informieren.

Adapter und WLAN

Die Steckdosensysteme sind in vielen Teilen der USA noch immer anders, als bei uns. Das bedeutet im Klartext, dass man sich dringend passende Adapter kaufen sollte und auch ein gutes Smartphone mit einer vielleicht separaten Simkarte für den Urlaub. So ist der WLAN-Empfang gesichert und der zusätzliche Speicher für Fotos und Videos hat Platz satt.